Wir alle sind verletzlich. Wir alle geben unser Bestes – egal welchem Thema oder welcher Aufgabe wir uns widmen. Und es ist gut Freunde, Familie und Kolleg_innen zu haben, die einen unterstützen – aber es kann auch sehr schön sein, ein Buch zu haben, das uns sagt, dass alles in Ordnung ist.

Mein Lieblings-Rat aus Brené Browns Buch Daring to Lead ist es, nur Kritik von denen anzunehmen, die selbst auch etwas tun oder selbst etwas kreieren. Es ist einfach zu kritisieren, wenn man sich selbst in der Sicherheit der Tatenlosigkeit befindet, aber es fehlt halt auch die Erfahrung, um tatsächlich konstruktiv in der Kritik zu sein.

In Daring to Lead spricht Brown darüber, wie man mit Kritik umgeht, wie man gut in einem Team arbeitet, wie man mit sich selbst besser kennen und verstehen lernt und sich auch seine Stärken und Schwächen eingesteht. Das Buch macht Spaß, es ist persönlich, es ist stark und es verpackt viele Gedanken in Worte und ordnet sie ein, die sonst leicht verloren gehen könnten.

Brené Browns Daring to Lead ist wie eine zuverlässige, forschungsbasierte Freundin, die immer wieder neu gefragt werden kann – die uns sagt, dass was wir tun in Ordnung ist, dass wir in Ordnung sind, wie wir mit kleinen Änderungen noch besser werden können und wie großartig es ist, dass wir jeden Tag wieder dabei sind unserer Berufung zu folgen:

“When the heart is open and free and we’re connected to our emotions and understand what they’re telling us, new worlds open up for us, including better decision-making and critical thinking, and the powerful experiences of empathy, self-compassion and resilience.”

Leitest du schon, oder traust du dich noch nicht?

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